PLOTX

Automation & Robotik
Projektteam
Lukas Burger

Projektidee

Ein Stiftplotter, der einen Arbeitsbereich der Größe eines DIN A3 Blatts hat. Der Plotter verarbeitet digitale Bilddaten und setzt diese in präzise Zeichnungen auf Papier um. Ziel ist eine modulare Plattform, die später um Werkzeuge wie Laser, Schneidemodul und optional einen 3D-Druckkopf erweitert werden kann. Das System ist als Toolchanger konzipiert und orientiert sich an modularen 3D-Drucksystemen wie Prusa XL oder Voron-Stealthchanger-Designs. Langfristig soll PLOTX als flexible Fertigungsplattform für verschiedene Bearbeitungsverfahren weiterentwickelt werden.

Funktionsweise

  • CoreXY-Kinematik für schnelle und präzise
    Bewegungen
  • 2 Schrittmotoren (NEMA23) für X/Y-Achse
  • Riemenantrieb mit präziser Führung
  • Stifthalter mit aktiver Höheneinstellung
  • ESP32 als zentrale Steuerungseinheit
  • Ansteuerung der Motoren über TB6600 Treiber
  • Kommunikation über serielles Protokoll (USART)
  • Referenzfahrt (Homing) zur Achsenkalibrierung

Daten und Fakten

  • Motoren: NEMA23 HS5628
  • Motortreiber: TB6600
  • Betriebsspannung: 42V
  • Max. Phasenstrom: 2,8A
  • Steuerung: ESP32 Mikrocontroller
  • Mechanik: CoreXY-Rahmen aus
    2020 Aluminiumprofilen
  • X/Y-Achsen: MGN12
    Linearführungen für hohe Präzision
  • Z-Achse: 6 mm Linearführung zur
    Stifthöhenverstellung
  • Strukturteile: 3D-gedruckte
    Verbindungselemente

Detaillierte Projektbeschreibung

Das Projekt PLOTX entstand im Rahmen des Fächerbündels Automation. Die Aufgabe für dieses Jahr war es, ein Automationsprojekt zu entwickeln.
Der aktuelle Entwicklungsstand fokussiert auf eine funktionierende CoreXY-Plattform mit automatischer Stift-Höhenregelung und präziser Papierzeichnung. Ein wichtiges Zwischenziel dabei, ist die automatische Kalibrierung aller Achsen, da diese später beim Werkzeugwechsel eine wichtige Rolle spielen wird.
Langfristig ist die Erweiterung zu einer modularen Fertigungsplattform vorgesehen, bei der verschiedene Werkzeuge (z. B. Laser, Schneidmodul oder 3D-Druckeinheit) integriert werden können. Diese Erweiterung ist als zukünftiges Maturaprojekt geplant.