Im Maturaprojekt wird eine Einspannvorrichtung für den Eismaschinenschlitten „Fox“ entwickelt. Ziel ist es, den Montageprozess effizienter und ergonomischer zu gestalten. Der Schlitten kann aktuell nur mit einem Kran gewendet werden. Die neue Vorrichtung ermöglicht ein sicheres Einspannen, manuelles Drehen über eine im Schwerpunkt liegende Achse und das Fixieren in verschiedenen Positionen.
Das Maturaprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung und Fertigung einer Einspannvorrichtung für den Schlitten der Eismaschine „Fox“, welche bei der Engo GmbH im Einsatz ist. Ziel des Projekts ist es, den bestehenden Montageprozess zu optimieren und sowohl die Effizienz als auch die Arbeitssicherheit deutlich zu verbessern.
Im aktuellen Zustand muss der Schlitten während der Bearbeitung mehrfach mithilfe eines Krans gewendet werden. Dieser Vorgang ist zeitintensiv und stellt eine körperliche Belastung für die Mitarbeiter dar. Zudem führt er zu Unterbrechungen im Arbeitsablauf.
Die entwickelte Lösung besteht aus einer stabilen Einspannvorrichtung, die es ermöglicht, den Schlitten sicher zu fixieren und manuell zu drehen. Herzstück der Konstruktion ist eine Drehachse, die im Schwerpunkt des Schlittens positioniert ist. Dadurch wird eine besonders kraftsparende und kontrollierte Bewegung ermöglicht.
Die Vorrichtung ist so ausgelegt, dass sie vollständig mit dem bestehenden Schlitten kompatibel ist, ohne dass Anpassungen am Serienprodukt notwendig sind. Der Schlitten kann über mehrere Fixpunkte sicher eingespannt werden und lässt sich in verschiedenen Positionen fixieren, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Die Entwicklung erfolgt mithilfe moderner CAD-Software, wobei die Konstruktion zusätzlich durch FEM-Simulationen auf ihre Belastbarkeit überprüft wird. Die Fertigung des Prototyps findet sowohl in der Schulwerkstatt als auch in Zusammenarbeit mit der Engo GmbH statt und umfasst verschiedene Fertigungsverfahren wie Schweißen, Fräsen und Drehen.
Das Projekt stellt eine praxisnahe Lösung für ein reales industrielles Problem dar. Bei erfolgreicher Umsetzung besteht die Möglichkeit, das System weiterzuentwickeln und auch für größere Schlittenmodelle einzusetzen. Damit bietet das Projekt nicht nur einen Mehrwert für die Ausbildung, sondern auch ein konkretes Optimierungspotenzial für den industriellen Einsatz.